PeermediatorInnen vermitteln bei Konflikten unter SchülerInnen. Sie arbeiten außerdem immer wieder an Themen wie Klassengemeinschaft, Mobbing und Toleranz mit Kindern und Jugendlichen während des Unterrichts.
Was machen die Peers genau?
Förderung der Klassengemeinschaft und Mobbingprävention
Die Peers sind in unterschiedlichen Konstellationen den ersten und zweiten Klassen zugeteilt und können dort, aber auch in den dritten und vierten Klassen Workshops halten, wenn es zu Problemen die Klassengemeinschaft betreffend kommt.
Peermediation
In der unverbindlichen Übung sowie in externen Seminaren werden die SchülerInnen zu PeermediatorInnen ausgebildet. In dieser Rolle begleiten sie SchülerInnen der 1. bis 4. Klasse beim eigenverantwortlichen Lösen von Konflikten.
Wann ist eine Peermediation sinnvoll?
- Wenn ein Konflikt zwischen zwei oder mehreren Schüler*innen zu Leidensdruck führt
- und sie alleine zu keiner Lösung kommen
- und wenn alle Konfliktparteien bereit sind, eine selbstbestimmte Lösung ihres Konflikts mit unterstützender Hilfe eines Dritten zu suchen.
Warum Peermediation?
Peermediation basiert auf der Erfahrung, dass Streit von Peers meist leichter geschlichtet werden kann als von LehrerInnen. Deshalb können Peers einen wertvollen Beitrag für die Schulgemeinschaft leisten.
Ausbildung zur Peermediatorin/zum Peermediator
Insgesamt dauert die Ausbildung zum Peermediator/zur Peermediatorin vier Jahre. Nach Abschluss erhalten Peers, die ausreichend anwesend waren, ein Zertifikat.
Für wen ist die unverbindliche Übung Peermediation interessant?
Für Schülerinnen und Schüler, die sich für Konfliktmanagement und Kommunikation interessieren, gerne Gruppendynamiken beobachten, Freude an Arbeit mit Kindern haben und sich aktiv für ein gutes Schul- und Klassenklima einsetzen möchten.
Peer-Coaches in der Kundmanngasse: Veronika Zoidl und Maja Zikeli


