Sport-/Kulturverein

Besuch von Herrn Friedrich Zawrel am 20.4.2009.
Am 20. April 2009 hatten wir das große Glück den Zeitzeugen Friedrich Zawrel, der als Kind einige Jahre am Spiegelgrund überleben musste, bei uns in der Schule begrüßen zu dürfen.

Besuch eines Zeitzeugen

Am 20. April 2009 hatten wir das große Glück den Zeitzeugen Friedrich Zawrel, der als Kind einige Jahre am Spiegelgrund überleben musste, bei uns in der Schule begrüßen zu dürfen.

Wir alle – SchülerInnen aller siebenten Klassen und LehrerInnen – waren wirklich zutiefst berührt von seiner Erzählung, die die SchülerInnen in der Folge selbst kurz reflektieren.

Elisabeth Hobl-Jahn
zeitzeugen4kl

Das Schicksal, das Herr Zawrel erlitt, muss wohl jeden Tag seines Lebens an ihm nagen. Nicht nur, dass er von den abnormen Gesetzen der Nationalsozialisten, die dazu dienen sollten, alles „minderwertige Leben“ (allein das verwendete Vokabular ist menschenunwürdig) auszurotten, am härtesten getroffen wurde, sondern auch, dass er Heinrich Gross (in den 70erJahren) noch einmal ausgeliefert war. Wie er es trotzdem schaffte, ganz ohne Hass, dafür mit umso mehr rührenden Worten, seine Vergangenheit zu beleuchten, ist bewundernswert. Seine Rede sollte eine Mahnung an unsere Generation sein, anderen vorurteilsfrei und tolerant zu begegnen, damit sich derartige Gräuel nie mehr wiederholen.

Clemens Donà 7D


Die ganze Klasse fand den Vortrag sehr interessant.
Es ist bewundernswert, dass Herr Zawrel vor so vielen Schüler und Lehrern offen über sein Leben spricht, vor allem über die Demütigungen und Misshandlungen, die er als Kind am „Spiegelgrund“ ertragen musste. Sein damals geschriebener Aufsatz über seine Zukunftsvorstellungen und die Interpretation desselben haben uns gezeigt, wie viel Macht man über ein hilfloses, unschuldiges Kind hatte.

Einem Kind zu sagen, dass es nicht wert sei, sich fortzupflanzen, ist für uns unvorstellbar.

Der Vortrag war sehr bewegend, weil er selbst als Betroffener seine persönlichen Erlebnisse erzählt hat. Geschichtsbücher können nicht verdeutlichen, was für schreckliche Verbrechen während des Nationalsozialismus begangen worden sind. Dass er sich noch wörtlich an Aussagen von „Pflegern“ und „Ärzten“ erinnert, zeigt, dass die Betroffenen die verbrechen nie vergessen können. Damit so etwas nie wieder passieren kann, ist es wichtig, dass die Zeitzeugen von ihren Erfahrungen berichten.

SchülerInnen der 7B




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