Sport-/Kulturverein

 logo_amnesty  Amnesty International.
Das ist einer dieser Organisationen, die ziemlich alle kennen, ziemlich alle befürworten, mit der jedoch ziemlich...

Evangelische Religion besucht Amnesty-Tagung!

MittelalterfestAmnesty174

Amnesty International

Das ist einer dieser Organisationen, die ziemlich alle kennen, ziemlich alle befürworten, mit der jedoch ziemlich alle eigentlich recht wenig bis gar nichts zu tun haben.
Vergangenen November hatten wir die Möglichkeit uns auf der traditionellen Amnesty-Tagung am Schloss Retzhof einmal genauer mit dieser NGO auseinanderzusetzen.
Als unser Reli-Lehrer, Prof. Moritz Stroh, im Herbst vergangenen Jahres den Vorschlag machte, die jährliche Amnesty-Tagung am Schloss Retzhof in Leibnitz zu besuchen, brauchten wir nicht lange zu überlegen und gaben gleich unsere fixe Zusage ab. Anstatt „nur“ im Unterricht immer wieder mal über Menschenrechte o.Ä. zu diskutieren, auch einmal dabei zu sein, wie wirklich etwas dafür geleistet wird und Leute kennenlernen, die sich den Kampf für Menschenrechte weltweit auf die Fahne geschrieben haben. Das hörte sich nach einer tollen Erfahrung an.
Also fanden sich unser Professor, einige andere interessierte Schüler verschiedenster Schulen, an der Zahl ca. 15, und wir beide uns im Morgengrauen des 10. November am West/Ost/Nord/Süd-Bahnhof voller Erwartungen, Hoffnungen und Tatendrang, wenn auch noch ein wenig verschlafen, zusammen, um pünktlichst den Zug Richtung Leibnitz zu besteigen.
Nach einem kleinen Zwischenstopp in Graz in Leibnitz angekommen, verflüchtigte sich diese Müdigkeit dann ziemlich rasch, als wir uns auf den zwanzig-minütigen Fußmarsch durch das idyllische Dörfchen zum Retzhof machten.
Eigentlich wussten wir nicht, was genau wir zu erwarten hatten. Wie läuft so eine Tagung ab? Wie viele Leute werden kommen? Was sind das für Leute? Bald klärten sich diese Fragen.
Als wir am Retzhof ankamen wurde uns das Programm ausgeteilt und wir nahmen an Workshops zu den Themen „Vorbild Wirtschaft? Gender und Diversity Management“, „Behindert sein oder behindert werden? Inklusive Bildung im internationalen Kontext“ und „Antidiskriminierung und Gleichstellung in der Beratungspraxis“ teil. Schnell merkten wir, dass wir die einzigen Gäste, die unter 20 und keine aktiven Mitglieder der Organisation sind, waren. Das hinderte uns allerding nicht daran uns an Gesprächen teilzunehmen und uns einzubringen. Es herrschte eine gute Stimmung und obwohl wir „nur“ unerfahrene Schüler waren, beantwortete man uns jede Frage und war bereit, mit uns über verschiedenste Ansichten zu diskutieren. Vom langen Zuhören ermüdet, tankten wir währen dem Abendessen neue Energie für Gespräche und Diskussionen mit den Vorständen von Amnesty Austria und der anschließenden „Party“. Es wurde ein langer Tag. Erst in den frühen Morgenstunden beschloss so mancher, dass er genug diskutiert, gehört und getanzt hatte.Am nächsten Morgen fanden wir uns mit den anderen Tagungsteilnehmern ein letztes Mal zusammen, um gemeinsam die Tagung und die Organisation zu reflektieren. Auch hier konnten wir, gerade als Außenstehende, konstruktive Beiträge leisten. Nach dem Mittagessen ging es mit dem Zug wieder Richtung Wien.
Uns hat die Tagung extrem gut gefallen, weil wir unheimlich viel über die Arbeit von Amnesty International gelernt haben und gesehen haben, wie eine NGO, die großteils nur auf der Arbeit Freiwilliger basiert, hinter der Fassade funktioniert. Außerdem haben wir viele interessante Leute kennen gelernt und wurden dazu motiviert, diese Organisation nicht nur gut zu heißen, sondern auch aktiv, z.B. durch eine Mitgliedschaft, oder bei diversen Aktionen, die zu jederzeit auf der Homepage(http://www.amnesty.at) abrufbar sind, zu unterstützen.

Sponsoren

  sportfitaustriasiegel logo klein eeducation expert  

mint guetesiegel RGB hp
Mint-Gütesiegel 2018-2021

 sipcan web2