Sport-/Kulturverein

Im Fach Geografie und wirtschaftliche Bildung führten wir eine WTO-Diskussion (World Trade Organization) durch - mit allem Drum und Dran. Alle Schüler*innen waren höchst professionell gestylt mit Bluse, Hemd und Hose. Dann wurden Teams aus jeweils zwei Personen gebildet, und jedem Team wurde ein Mitgliedsstaat der WTO zugeteilt, den sie repräsentierten. Ich übernahm die Rolle der Assistentin der und notierte jeden eingereichten Antrag. Thema war alles rund um Zölle und Subventionen.

Ganze zwei Schulstunden hatten wir Zeit - viel zu wenig, wie sich herausstellte. Zuerst leitete Herr Professor Wintereder die Vorstellungsrunde ein. Dabei musste jedes Team an das Pult und das Land samt dessen handelspolitischer Absichten vorstellen. Danach ging es in die erste Runde: Den Kandidat*innen wurde Zeit gegeben, sich mit den anderen Mitgliedern auszutauschen, sich zusammenzuschließen und Anträge zu stellen, die mir als Assistentin dann übergeben wurden. Sobald die Zeit um war, wurde jeder Antrag vom dazugehörigen Land vorgestellt. Dann war es Zeit für die Abstimmung. Damit ein Antrag angenommen wurde, musste ausnahmslos jeder Mitgliedsstaat dafür stimmen – was bei uns nicht der Fall war.

Nach der ersten Abstimmung wurde der Ablauf wiederholt. Neue Bündnisse wurden geschlossen, weitere Anträge wurden gestellt und allen versuchten diesmal jede einzelne Stimme zu bekommen - doch ganz so einfach war das nicht. Bei der zweiten Abstimmung erhielt nur ein einziger Antrag die volle Zustimmung und war somit der einzige, der bei unserem WTO-Rollenspiel angenommen wurde.

Diese abwechslungsreiche Gestaltung des Unterrichts wurde von meinen Mitschüler*innen sehr positiv aufgenommen und es war höchst erfreulich zu sehen, wie alle mitgearbeitet und sich ins Zeug gelegt haben, um eine professionelle und realistische Atmosphäre zu schaffen.

Florentina Sükar, 8c


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Foto 1: Die Delegation von St. Lucia (Kopeinig und Rettinger) stellt sich und die Positionen in Bezug auf Bananenzölle vor.

 

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Foto 2: Corena Herrera und Jovanovic (Brasilien) in harten Verhandlungen mit der Delegation von Blazevich und Krichmayr (Burkina Faso).

 

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Foto 3: Alle versuchen die EU (Smith und Solfellner) zu überzeugen - schwierig.

 

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Foto 4: China (Zdun und Devoil-Brown) zeigt sich diesmal sehr kompromissbereit.

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