"The brutal truth of this work is that it is not a copy"
Sturtevant
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7AD setzten sich im Fach Kunst und Gestaltung mit dem Werk von Elaine Sturtevant (1924-2014) und dem Ansatz der Appropriation Art auseinander. Man spricht von Appropriation Art, wenn Künstler*innen bewusst und mit strategischer Überlegung bereits existierende Kunstwerke reproduzieren, wobei der Akt des Kopierens und das Resultat selbst als Kunst verstanden werden. Die Kopie des Werkes und seine Inszenierung in einer Ausstellung lenken den Blick beim Betrachten auf den Kunstbetrieb und es wird provozierend die Ikonisierung von Werken hinterfragt. Die Infragestellung von Original und Kopie wurde bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Dadaismus und später in der Pop Art thematisiert. Mit ihrer Praxis der Aneignung vorgefundener Materialien stellten Künstler*innen tradierte Kategorien wie Originalität und Autorschaft explizit infrage und nuancierten diese.
Sturtevants Strategie zeugt von großer Aktualität, da sie die Mechanismen unseres digitalen Zeitalters antizipiert, in welchem das Original zu einem veralteten Begriff wird, weil die allgegenwärtige Praxis des Kopierens zunehmend unsichtbarer wird. Die intensive Auseinandersetzung mit den individuell gewählten Werken ermöglichte es den Schüler*innen Einblicke in Stilrichtung und Maltechnik der Künstler*innen zu gewinnen.
Mag.a art. Constanze Greilhuber, Mag. art. Loki Steiner




Kornelija Trogrlic


Arthur Höhne

Albina Galaev


Ronja Rettinger

Alina Tschirnich

Sebastian Bayer

Elena Weidinger

Jakob Ulreich


Konstantin Kronberger

Linda Morawek

Stefania Tegina

Ada Ginthör

Ibrahim Örün

Mina Freitag

Sophie Niessl

Sara Schutting

Vijay Aus







