Am Sonntag, den 8.2.2026, sind wir mit dem Nachtzug nach Brüssel aufgebrochen, um dort die EU besser kennenzulernen. Wir sind am Montagvormittag in Brüssel am Bahnhof Bruxelles-Midi angekommen. Nachdem wir mit der Straßenbahn zum Hotel gefahren sind, wo wir eingecheckt haben, durften wir in kleinen Gruppen die Stadt erkunden und Mittagessen gehen. Währenddessen konnten wir eine City Challenge machen, bei der wir Gebäude, Plätze und Statuen, wie z.B. das Manneken-Pis und den Grand Place finden und fotografieren sollten. Eine der Aufgaben war auch, Menschen zu fragen, ob sie aus Brüssel kommen, und ob sie Flämisch und Französisch sprechen. Wobei es nicht leicht war, jemanden zu finden, der diese Kriterien erfüllte. Am Nachmittag haben wir einander wieder bei der Ständigen Vertretung Österreichs getroffen. Dort haben wir die ständige Vertretung besser kennengelernt und es war möglich mit der ORF-Moderatorin Raffaela Schaidreiter zu reden. Sie hat von ihrem Alltag als Moderatorin erzählt und wir konnten ihr Fragen über z.B. Politik stellen. Am Abend sind wir dann zum Atomium gefahren.

Am Dienstag waren wir am Vormittag im Europäischen Parlament. Zuerst wurde uns über die Aufgaben des Parlaments erzählt. Danach hatten wir die Möglichkeit uns noch den Plenarsaal anzuschauen, wo uns von den Aufgaben der Dolmetscher*innen erzählt wurde. Nach der Mittagspause waren wir in der Europäischen Kommission und haben mehr über diese erfahren. Anschließend stand das Experience Europe Museum am Plan. Da konnten wir noch mehr über die EU und ihre Werte herausfinden. Nach dem Abendessen sind wir noch ins Kino gegangen und haben Hamnet geschaut. Am letzten Tag in Brüssel durften wir uns entscheiden, in welches Museum wir am Vormittag gehen wollen. Ich habe mich für das Natural Science Museum, in dem hauptsächlich Tiere aus dem Erdmittelalter, also Dinosaurier, aber auch Tiere aus unserer Zeit ausgestellt sind.
Als letzte Aktivität in Brüssel waren wir noch im Parlamentarium, wo es um die Geschichte der EU ging. Wir konnten mit einem Audioguide durch die Ausstellung gehen und uns zu jedem wichtigen Ereignis etwas erzählen lassen. Danach haben wir unser Gepäck vom Hotel abgeholt und sind zum Bahnhof gefahren.
Bevor wir in den Zug eingestiegen sind, haben wir uns noch Essen für die Fahrt gekauft. Dann sind wir nach Wien gefahren und am Donnerstagmittag, den 12.2.2026, mit Verspätung wieder in Wien angekommen. Meine Sicht auf die EU hat sich durch diese Reise trotzdem verändert: ich habe mehr Verständnis für politische Prozesse und ich habe gemerkt, wie sehr die EU einen direkten Einfluss auf meinen Alltag hat. Ich finde es sinnvoll, als junge Person nach Brüssel zu fahren, da man sich dadurch eine bessere Meinung machen kann und eine neue Sicht auf die EU bekommt. Man erfährt genauer, welche Aufgaben die EU für hat und erlebt Politik direkter. Beim Besuch von Institutionen, wie dem Europäischen Parlament wird deutlich, wie Entscheidungen in der EU entstehen. Dadurch versteht man besser, wie Europa funktioniert und wie politische Beschlüsse den eigenen Alltag beeinflussen. Außerdem erweitert die internationale Atmosphäre den eigenen Horizont und fördert das europäische Gemeinschaftsgefühl.
Text von Johanna Biebel (6C).
VIDEO: Brüssel - Die EU ist für mich ...











