Unsere ersten Klassen sind mittlerweile der dritte Jahrgang, der im Lauf des Wintersemesters im Rahmen eines zweiteiligen Workshops alles Wichtige rund ums Wasser lernt:
Wo kommt unser Trinkwasser her?
Welche Technik und Logistik stecken dahinter und was hat Kaiser Franz Joseph damit zu tun?
Wie groß ist der ökologische Fußabdruck des Wiener Wassers?
Und wie sieht der Vergleich mit Softdrinks, PET-Flaschen und Getränkedosen aus?

Viele Fragen, auf die unsere Schülerinnen und Schüler jetzt Antworten kennen. Es ist dann auch weniger überraschend, dass die Jugendlichen in den anschließenden Blindverkostungen Wiener Leitungswasser regelmäßig geschmackvoller als abgefülltes Trinkwasser einstuften.
Aha-Erlebnisse gab es dafür im abschließenden Softdrink-Ampel-Quiz. Hier überlegten die Schülerinnen und Schüler, welche Getränke sie aufgrund des Zuckergehaltes sehr selten (rot), gelegentlich (gelb) oder täglich (grün) konsumieren sollen. Red Bull, Coca Cola, Eistee – die üblichen Verdächtigen selbstbestimmten Konsums – wurden einhellig rot markiert. Aber Hand auf’s Herz: Wüssten Sie den Zuckergehalt von Cappy Orange Multivitamin oder Bio-Apfelsaft gespritzt? Hätten Sie die beiden rot bzw. gelb markiert? Eben.
Unsere Jugendlichen wissen das jetzt und wollen freiwillig für einen längeren Zeitraum auf Softdrinks verzichten. Die Belohnung dafür? Allgemeine gesundheitliche Vorteile, besseres Konzentrationsvermögen und – eine persönliche Schul-Wasserflasche. 😊








