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Basketball – Schulmeisterschaft – Burschen Oberstufe

 

Überlegen zu Gold im Wr. Finale

 

Wie sich herausstellte, hatte die Oberstufen-Mannschaft der Kundmanngasse das wahre Finale schon gespielt, als sie am Wr. Finaltag zum Spiel um Gold antraten. Nach dem harten Duell gegen die letztjährigen Bundessieger HTL Ottakring hatte die Kundmanngasse ein leichtes Spiel mit der Theodor-Kramer-Straße. Dabei verkaufte sich das G3-Team phasenweise unter Wert. Endstand: 79:37.

 

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Das erste Viertel verlief nicht nach Wunsch, der Spielstand 18:14 am Viertelende täuscht. Die Spieler vergaßen bei wenig Gegenwehr darauf, ihr System zu spielen, und schwächten sich selbst. So fiel es dem einen oder anderen schwer, ins Spiel zu finden. Sie erkannten jedoch die eigenen Schwächen und gingen motivierter ins zweite Viertel. Weber startete durch und frische Kräfte von der Bank brachten Schwung – ein 10:2-Lauf beendete die erste Halbzeit. Zwischenstand: 36:22.  Ein 10:0-Lauf am Anfang des dritten Viertels und das Aus für den gegnerischen Schlüsselspieler (Nr. 7) – er war bereits über dem Foul-Limit – brachten endgültig die vorzeitige Entscheidung. Manchmal blitzten nun spielerische Finesse und technische Qualität auf, Spielfreude kam mit so mancher spektakulären Aktion.

Insgesamt war es eine emotionale Partie, bedeutete sie doch den Abschied für eine starke „Spielergeneration“: Fabian Kotschwar, Sebastian Weber, Damir Rizvanovic – der verletzte Tobias Biwald konnte sein letztes Spiel gar nur von der Bank anschauen. Darüber hinaus, vielleicht aber auch gerade deswegen, zeigte sich der Frust über die schwache Partie, über Gegner- und Eigenleistung, besonders stark. Da schlich sich selbst bei der Siegerehrung ein wenig Wehmut ein.

 

Die Mannschaft:

Hellebart (4 Punkte), Gruszka, Huber (14), Heimerl (4), Klesl (5), Kastelic (2), Kotschwar (22), Rizvanovic (4), Weber (24)

Verletzt: Biwald, Gerwinat

 

 

 

Dramatische Vorfinal-Runde

 

Die letzte Runde der Wiener Basketball-Schulmeisterschaft vor dem Finale! Der Druck lastete schwer auf den Schultern der G3-Spieler und mit der HTL Ottakring und dem BRG 18 Schopenhauerstraße warteten schwere Gegner auf das GRG 3 Kundmanngasse. Es sollte also ein holpriger und beschwerlicher Weg ans Ziel werden.

Die HTL Ottakring kam besser ins Spiel als die Kundmanngasse und führte nach dem ersten Viertel 9:13, nach dem Halbzeitpfiff 22:27. Die Wurfausbeute ließ zu wünschen übrig, obwohl die Wurfauswahl an sich nicht kritikwürdig schien. Viele Bälle fanden ihren Weg nicht in den Korb; die entscheidende Selbstsicherheit fehlte, die Verunsicherung wuchs weiter. Also würde der Weg zum Erfolg über mühsame Arbeit unter dem Brett gegen einen physisch sehr gut aufgestellten Gegner führen. Die HTL forcierte ebenso das intensive Spiel in der Zone, das mit vielen Fouls verbunden ist. Im dritten Viertel gelang es zum ersten Mal, das Ruder herumzureißen – ein 12:0-Lauf (darunter die ersten Punkte von der Dreierlinie) brachte die Führung: 38:35. Die Führung konnte im vierten Viertel zunächst sogar noch leicht ausgebaut werden, doch dann drehte der Gegner wieder auf (0:9-Lauf) und eroberte die Führung. Huber hatte inzwischen sein viertes Foul begangen und musste vom Spielfeld.

Nun, kurz vor Ende der Partie, steht es 47: 48. Noch einmal punktet der Gegner, bekommt sogar einen Zusatzfreiwurf zugesprochen, er verwirft. Kotschwar behält im Gegenzug die Nerven und versenkt einen Dreier zum Gleichstand. Ein Angriff der Gegner wird in der Folge erfolgreich abgewehrt. Rizvanovic macht alles richtig, wirft in den letzten Augenblicken der Partie… Das Foul wird nicht gegeben.

Es ging in eine nervenaufreibende Verlängerung: Verteidigung, Fouls und (vergebene) Freiwürfe dominierten das Spiel. Die G3-Spieler stellten sich in dieser Phase geschickter an, auch wenn zwei weitere Stammspieler vom Platz mussten: Weber und Kotschwar. Sie hatten die Partie gemeinsam mit den anderen schon für die Kundmanngasse entschieden. Ein hart erkämpfter Endstand: 55:52.

 

MBVORFINALE

 

In der Zeit zwischen den zwei Kundmanngassen-Spielen staunten wir nicht schlecht, als die Burschen aus der Schopenhauerstraße die Ottakringer ebenfalls bezwangen. Sie trafen auf einen demoralisierten, vom Vorspiel geschwächten Gegner, versuchten zugleich aber auch nicht wirklich die HTL16-Dominanz unter dem Brett zu brechen. Der Schlüssel zum Erfolg waren hauptsächlich sichere Weitwürfe von einem Spieler, der auch im Zug zum Korb immer wieder geschickt agierte.

Das G3-Team war also gewarnt, als es auf die Schopenhauerstraße traf, trotzdem fiel das Spiel zunächst „nur“ ausgeglichen aus. Der gegnerische Spieler mit der Nr. 12  machte dort weiter, wo er gegen Ottakring aufgehört hatte: Allein in der ersten Halbzeit erzielte er sechs Dreier, acht 2-Punkt-Würfe und vier Freiwürfe. Das G3-Team spielte zwar gemeinsam sein Offensiv-Spiel erfolgreich aus, aber war damit vorläufig weniger erfolgreich als die Schopenhauerstraße. Halbzeitstand: 41:44. Im dritten Viertel wendete sich jedoch das Blatt: Die Mannschaftsleistung bewährte sich gegen das eine Offensivtalent. Erst nach einem 10:2-Lauf für die Kundmanngasse schien die Nr. 12 wieder auf dem Score-Board auf. Er punktete zwar weiterhin, konnte aber in der Defensive etwas besser kontrolliert werden, während die G3-Offensive recht produktiv war. Nach den Erkenntnissen aus dem Spiel gegen die HTL16 wählten die G3-Spieler den Zug zum Korb als effektive Angriffstaktik, zugleich kämpften sie in der Verteidigung, wobei sie früher störten und weniger Fouls begingen. Die 5-Punkte-Führung aus dem dritten Viertel gaben sie nicht mehr aus der Hand und bewahrten im vierten Viertel trotz zunehmender Müdigkeit Kampfgeist UND kühlen Kopf. Ein verdienter Endstand: 77:72.

Finale, wir kommen! Stadthalle B, am 19. März 2014, 16:15

 

Die Mannschaft:

Heimerl (5/8 Punkte), Weber (2/12), Biwald, Huber (12/30), Rizvanovic (9/12), Kotschwar (27/6), Hellebart (5), Kastelic (2), Klesl (2), Gruszka

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