Im Rahmen des Unterrichts im Fach Bildnerische Erziehung besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7A,7B und 7C die Ausstellung „Naturgeschichten. Spuren des Politischen“ im Museum Moderner Kunst in Wien. Diese befasst sich mit Darstellungen von Natur, die auf gesellschaftliche Prozesse und zeitgeschichtliche Ereignisse Bezug nehmen.

Als Vorbereitung für den Ausstellungsbesuch beschäftigten wir uns mit den Begriffen Dominanzkultur und Xenophobie und erörterten das Phänomen der Konstruktion eines Selbst- und Fremdbildes. Im Zuge kolonialer Expansion führte die Besitzergreifung fremder Länder zum Selbstverständnis des Europäers den eroberten Ländern überlegen zu sein.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von den 1960-er Jahren bis in die Gegenwart.

Gezeigt werden Kunstwerke zu unterschiedlichen Themenfeldern, die eine theoriegeschichtliche Nähe zu machtkritischen und postkolonialen Diskursen aufweisen. So beleuchten zeitgenössische Künstler und Künstlerinnen eurozentristische Aspekte kolonialer Geschichte und deren Folgen bis in die Gegenwart. Andere Arbeiten behandeln den Holocaust, Völkermorde, Verfolgung, Flucht und Widerstand. In Fotografien, Filmen, Video- und Rauminstallationen wird unter anderem gezeigt, dass Natur oft dem Verbergen von Geschichte dient. Brüche in der Darstellung vermeintlich idyllischer Landschaften offenbaren die Schwierigkeiten im Umgang mit konfliktgeladenen historischen Ereignissen.

Mag. Loki Steiner

 

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Alfredo Jaar, Untitled (Water), 1990

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Mario Merz, Iglo di Giap, 1968

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Tatiana Lecomte, Der Teich, 2005

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Hélio Oiticica, Tropicália, 1966

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Mario Merz - Detail

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Joseph Beuys, I like America and America likes me, 1974

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Lois Weinberger, Wüstung 2017

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